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Editors Volume 2017 No II  -  Published and Sponsored by Corporate Social Responsibility - The Society of Art and Interculture Communications, Co.Ltd. UK - Großbritannien, Irland. Erste deutschsprachige Best Ager Wb-Journal, llustrierte für anspruchsvolle Lebensart und Touristik.
The One&Only First Time Well of Elderlys, Best Ager SilverAge Illustrated Lifestyle Web-Journal

German Edition II. 2017

Gesellschaften

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Alltagskapriolen in unserer Mitte

Etablierte Gesellschaft

Von der besten Gesellschaft sagte man: ihr Gespräch ist unterrichtend, ihr Schweigen bildend.
-Johann Wolfgang von Goethe

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Menschen über die gesprochen wird

Multimilliardär und Weltbürger Prinz Karim Aga Khan IV.

Familien-Legende eines erfolgreichen Multi-Milliardär

Jenes Gericht von Amiens, es hatte das Gesamt-Vermögen des internationalen Geschäftsmann Finanz- Tycoon und Investors ungefähr auf fünf bis zehn Milliarden Euro geschätzt, berichtet „The Times“. Mit seinem Unternehmen verdiene der Prinz Aga Khan IV, im Jahr etwa eine Milliarde Euro, meint dazu die „Daily Mail“. Sein gigantisches Imperium umfasse neben der hochwertigen Reit-Pferdezucht mit Stallungen an den für Pferdezucht relevantesten Orten der Welt, auch Nobel-Hotelketten, Privat-Fluglinien, Global-Banken, Spezial- Versicherungen, Gold und Edelstein-Bergwerke, einige Zeitungsverlage und florierende industrielle Beteiligungen. Darüber hinaus erhält der Imam Aga Khan IV. zusätzlich, nur dafür dass er existent ist,  jährlich Spenden seiner 18 Millionen Mitglieder zählenden Glaubensgemeinschaft der Ismaeliten, die jeder ihm p.a. ein eigenes volles Monatsgehalt spenden, insgesamt damit in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro. Allerdings spendet der Aga Khan solche immensen Einnahmen den Ärmsten dieser Welt, bevorzugt denen mit islamischem Glauben, lange Jahre bereits diskret und sehr Konkret.

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Was aber verbindet Monsieur Nicolas Sarkozy
mit dem Procedere der Scheidung des Aga Khan?

Bereits im Herbst 2012 wurde in Juristenkreisen geflüstert, dass Nicolas Sarkozy bereits 2008 den nahe Paris in Chantilly, das ist eine französische Gemeinde im Département Oise in der Region Picardie, sie liegt inmitten des Waldes von Chantilly, im Tal der Nonette, 38 Kilometer nördlich von Paris, in seinem sehr an- sprechend pompösen Grande Chateau lebenden Mega-Milliardär Aga Khan IV. von seinen normaler Weise anfallenden, nicht geringen Steuerzahlungen, definitiv von jeder Einkommens- steuer, in Frankreich total befreit hatte.

In einem unveröffentlichten Schreiben, das im Herbst durch das französische Nachrichtenportal Mediapart an die Öffentlichkeit gelang, erklärte Nicolas Sarkozy persönlich: „Hoheit, ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, Sie von sämtlichen Steuern in Frankreich zu befreien." Der plausible Grund, so es denn überhaupt derartiges dazu gibt, für dieses feudale, phänomenale Steuergeschenk Sarkozys ist gemäß dieses Schreibens allein die Tatsache, dass der Großunternehmer Aga Khan IV. sich damit im Zusammenhang entschlossen habe, seine wohltätige Arbeit künftig ebenso wie seine geschäftlichen Unternehmungen, von Frankreich aus zu lancieren.

 „Honi soit qui mal y pense“. Oder in Altfranzösisch, ganz wörtlich: „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt“

Den Aga Khan verknüpfen enge Bande nicht nur mit Monsieur Sarkozy, sondern auch mit Éric Woerth, einem französischer Politiker (der UMP), dem damaligen Haushaltsminister unter der Ägide des Staatspräsidenten Sarkozy. Jedoch 2010 musste der Minister im Verlauf einer hochdotierten, seltsamen Parteispenden-Affäre zurück- treten. Seither gibt es gegen ihn ein nicht enden wollendes ewiges Ermittlungsverfahren.

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Eine der Yachten, “Alamshar” unten “Le Chateau de Chantilly bei Paris, Eigentum seiner Hoheit Aga Khan IV.

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L’Oréal und die vermögendste Dame Frankreichs, Madame Lilliane Bettencourt

Éric Woerth ist es, der angeblich vehement auch daran beteiligt gewesen sein soll, dass die Haupt- Anteilseignerin am Kosmetikkonzern L’Oréal, reichste Dame Frankreichs, Madame Lilliane Bettencourt, den amtierenden Sarkozy mit Finanzen unterstütze.

Dazu war sogar Sarkozy wegen der prekären Affäre im November 2012 lange zwölf Stunden verhört worden. Bevor es etwa Verwirrend zu Lesen wird, noch eines dazu: Die Verbindung zum Aga Khan: Éric Woerth war Bürgermeister von Chantilly und er traute die Begum mit ihrem Gatten Aga Khan IV. offiziell standesamtlich 1998 auf Schloss Aiglemont. Der gewisse Freundeskreis bleibt also doch noch Übersichtlich. Zuletzt noch das: Im laufenden Scheidungsprozess soll Éric Woerth, der französischen Zeitschrift „Le Point“ zu Folge, als ein nicht Unbedeutender Entlastungs-Zeuge für den Aga Khan fungiert und dazu beigetragen haben, dass sich die französische Gerichtsbarkeit überhaupt diesem komplizierten Scheidungs- Procedere widmen werden.

Geplant war seitens der Begum jedoch, dass der Prozess in Großbritannien geführt werden soll. Dort, wo die Begum, mit dem gemeinsamen Sohn Prinz Aly Muhammad Aga Khan, jetzt 12 Jahre jung, zum damaligen Zeitpunkt ganz standesgemäß wie eine Begum Heute lebt der Prinz rechtlich legal beim Vater Aga Khan IV. Er wird auf seine späteren Pflichten als Nachfolger des Aga Khan behutsam vorbereitet.

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Begum, Aga Khan und beider Sohn Prinz Ali Muhammad

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Madame Lilliane Bettencourt lebt in Paris

Die Ex-Begum, pflichtbewußte Trägerin der Princess Inaara Foundation, war vor beider Scheidung glanzvoller Mittelpunkt in der internationalen Gesellschaft. Interessiert, engagierte sich medien- gerecht um Kinderhilfe in ärmsten Ländern. Es war ihre Pflicht, gewisser Gesellschaftsanstand. Diese Ehe ist annulliert, extrem teuer war das für Hoheit Aga Khan, wurde dann ad acta gelegt. Was ihr davon ewig bleibt, ob mit oder ohne Makel: Nur ihr war es im 21. Jhrd. gelungen mit einem der reichsten Männer dieser Welt verheiratet gewesen zu sein, als Gabriele Inaara Begum Aga Khan. Derzeitige Gabriele Prinzessin zu Leiningen.

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Wer aber ist er, der extrem unauffällige Aga Khan IV.

Der Mann, er lebt und engagiert sich intensiv für dieses Ziel: "Wir haben den Auftrag, die Welt als einen besseren Ort zu verlassen." Dazu ein echter Gentlemen, mit einem ohne Übertreibung einigen Multi-Milliarden Vermögen. Dazu gleichzeitig der höchste amtierende Imam von 20 Millionen bekennenden Ismailiten.

Damit gilt er einerseits als offiziell, spirituelles Oberhaupt und gleichzeitig Multimilliardär mit nicht eindeutig zu erkennendem großem Reichtum auf dem Globus. Heute ist dieser Aga Khan mit hohem sozialem Einsatz in der Welt unterwegs um vor Ort zu Helfen, spendet nicht geringes Vermögen für die Ärmsten der Welt, einiges auch diskret ganz ohne Medienrummel. Den er selbst, im Gegenteil einigen zu ihm nahe stehenden Personen, ohnehin nicht wirklich sucht.

Als dieser  Karim al Hussain, so sein natürlicher Name, am 13. September 1936 in Genf als Sohn einer englischen Baronesse und des pakistanischen UN-Botschafters geboren wird, konnte noch keiner nur ahnen, welche große Weltberühmte Funktion dieses kleine Baby einmal auf dem weltweit internationalen Parkett der hochrangigen Politik und Islam-Religion spielen würde. Inzwischen ist der leise aber selbstbewußt auftretende Herr, uns besser unter dem von der englischen Queen Elizabeth II. verliehenen Titel "His Highness Prince Aga Khan IV" bekannt. Und er agiert als geistliches Oberhaupt der Ismailiten, setzt sich für die Aussöhnung zwischen dem Westen und dem Islam vehement ein.

Doch auch er begann sein Leben relativ normal. Lebt  in Schweizer Internaten, erlebt dort die Schulen. Nach seinem Abschluss studiert er Wirtschaftswissenschaften, orientalische Sprachen und Geschichte an der US- amerikanischen Havard-University in Cambridge, UK. Bereits im Alter von 20 Jahren wird er am 14. Juli 1957 als Nachfolger seines Großvaters durch dessen Testament zum offiziellen Imam, dem neuen Aga Khan ernannt. Der Titel steht dem Oberhaupt (Imam) der religiösen Gemeinschaft der nizaritischen Ismailiten zu und wird nur in der Familie vererbt. Die Autoren Katharina Klein/Harald Grimm erwähnten dazu im TV-Beitrag-ZDF 2007 ergänzend: "Ein junger Mann, der in der modernen Welt aufgewachsen ist, hat einen frischen Blick", das soll im Testament des Vererbers so gestanden haben.
 
Es erscheint ungewohnt für uns Christen, die wir stets nur als "Gottes Stellvertreter einen der gewählten, katholischen Päpste präsentiert bekommen. Doch ohne jeden Zweifel, der Aga Khan ist somit -Gott auf Erden-

Die Nizari-Ismailiten sind eine voll berechtigte religiöse Glaubensgemeinschaft von derzeit etwa 20 Millionen schiitischen Muslimen, die weltweit in mehr als 25 Ländern leben. Dazu wird der Aga Khan IV. wird von seinen Glaubensanhängern als der lebendige Beweis Gottes angesehen. Als 49. Oberhaupt des Islam ist er auch der 49. direkte Nachfolger des Propheten Mohammed und gilt somit als absolute Instanz für alle Glaubensfragen. Die Ismailiten spenden ihm zehn Prozent ihres Einkommens. Mindestens aber ein monatliches Gehalt im Jahr. Sein wahres  Vermögen war, bleibt und wird unschätzbar sein. Wird stets in anderen Dimensionen inkompetent Bestätigt. Wenigstens wird der enorme Reichtum um die sieben Milliarden Dollar geschätzt, die der Aga Khan aber nicht privat verjubelt. Es sind also hohe Staats-Finanzen die er sorgsam verwaltet, geschickt vermehrt und damit ein Reichtum  an Besitz verschiedener Sachanlagen. Besitz also den er  als zu respektierendes Eigentum aller Ismailiten betrachtet. Er benutzt es, um zahlreiche soziale und gemeinnützige Projekte ins Leben zu rufen und ist engagiert, die ewigen Konflikte zwischen den Religionen human zu lösen. Keine leichte Aufgabe in dieser Zeit.

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Großvater und Enkel: beide Hoheiten Aga Khan

Der Aga Khan hält einen engen Kontakt zu den Gläubigen. Reist dazu unentwegt zu ihnen egal wo sie sind, um Hilfe zu geben. Sozialer Einsatz für die Menschen gilt bei ihm

Was wie ein Märchen begann, es zerrann..und zerrann..1969 heiratet er die Engländerin Sally Croker Poole. Doch die Ehe wird 1994 geschieden und seine drei Kinder bekommen 1998 eine neue Stiefmutter, die Deutsche Gabriele Prinzessin zu Leiningen. Sie konvertiert zum Islam, erhält den offiziellen Namen Gabriele Inaara Begum Aga Khan und schenkt dem Aga Khan einen Sohn.

Jedoch reicht sie 2004 nach sechs Jahren Ehe die Scheidung in der britischen Hauptstadt ein. Schon kurz nach der Traumhochzeit 1998, zu deren Programm beispielsweise das größte Privatfeuerwerk aller Zeiten gehört, habe sich der Aga Khan mehr für teure Hobbys wie Yachten oder Flugzeuge interessiert, als für seine Familie, so seine Ex-Frau. Auch soll er plötzlich sehr streng geworden sein und Regeln aufgestellt haben, die sie stark eingeschränkt hätten. Ein Leben in purem Luxus, mit allem was dazu gehört, nicht jeder weiß damit bescheiden zu Leben

Um seine Ziele und Ideen vom Frieden für die Welt umzusetzen, gründet er 1967 das mittlerweile international größte private Hilfswerk, die "Aga-Khan-Stiftung". Die Organisation wird durch Spenden, Gelder von öffentlichen Preisen und dem Vermögen des Aga Khan finanziert. In diesem Rahmen kommen oft in nur einem Jahr um die 150 Millionen Dollar in 142 Projekte in 16 Länder verteilt.

In Pakistan gründete der Aga Khan 1983 die erste private Universität "Aga Khan University" und vor 13 Jahren entstand die "University of Central Asia", ein dreiteiliger Campus in Tadschikistan, Kirgisien und Kasachstan. Vor zwei Jahren wurde in Toronto das erste Aga- Khan-Museum eröffnet. Ein Prachtbau, der vor allem die islamische Buchkunst in den Mittelpunkt stellt.
Die Stiftung unterstützt auch Architektur- und Restaurationsprojekte, die eine besondere Bedeutung für das Gemein wohl haben, vor allem in Gesellschaften mit hohem muslimischen Anteil. Hierfür wird alle drei Jahre der "Aga Khan Award for Architecture" verliehen, der international als der größte Preis in seiner Kategorie gilt und mit 500.000 Dollar dotiert ist.

Dann wäre da noch das noble, feine, sehr edle Hobby

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  In einem der Parks seines Schloß Chantilly bei Paris sind nobelste, spannende Pferderennen der allerbesten Klasse jährlich zu erleben.

His Highness und die Pferde. Karim Aga Khan IV. begleitet zahlreiche gemeinnützige und soziale Projekte, ist aber auch erfolgreicher Investor und Großaktionär von mehreren internationalen Konzernen. Er lebt heute in einem Schloss nahe Paris und nennt einen Stall mit über 200 Rennpferden sein Eigen. Die Pferdezucht ist seit fünf Generationen eine Leidenschaft der Familie. Die selbstgezüchteten Vollblüter genießen internationalen Ruhm auf den Rennstrecken und sind mehrere Millionen Euro wert.

Seine Hoheit Prince Aga Khan IV. vereint seine Havard-Erziehung mit dem Koran und setzt in diesem Sinne sein Vermögen, das nur geschätzt werden kann, gemeinnützig ein. Seine Hilfsnetzwerke baut er immer weiter aus und lässt es sich nicht nehmen, seine Botschaft an die Menschheit und sein Selbstverständnis immer wieder zum Ausdruck zu bringen: "Wir haben den Auftrag, die Welt als einen besseren Ort zu verlassen."

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